EXSTASY
erarbeitet vom Religionskurs der Fachoberschulen 1998


 
 

Definition:

Ecstasy (engl. Ekstase, Rausch - auch "E", "XTC" oder "Partysmarties") zählt zu den De- signerdrogen engl. design => Entwerfen), Die chemische Zusammensetzung dieser Dro- gen ist beliebig und häufig werden Arzneimittel als Grundsubstanzen verwendet (MDMA - Anteil etwa 60%), Ecstasy ist die bekannteste Designerdroge, die auf der Basis von Am- phetaminen hergestellt wird, Ecstasy wird als weißes kristallines Pulver in Tabletten und Kapseln angeboten (Preis je Stück; 30 - 60 DM). Diese Pillen sind: weiß, braun, gelb, pink oder gescheckt.
 
 

Geschichte:

Ecstasy hat vor allem halluzinogene Eigenschaften In den 70er Jahren wurde der Wirk- stoff MDMA (Methylendioxyamphetamine) von Psychotherapeuten bei Depressionen und Ängsten als Pennizillin für die Seele" verwendet. 1985 wurde der Wirkstoff MDMA in des USA verboten und 1 Jahr später in Deutschland auf den Betäubungsmittelindex ge setzt. Die Droge wurde Mitte der 90er Jahre insbesondere in Diskotheken und auf Tanzveran staltungen mit Techno - Musik eingenommen. Mediziner warnen vor körper lichen Schäden im Extremfall mit Todesfolge. Die Zahl der Konsumenten verdreifachte sich Schätzungen zu folge in Deutschland von 1992 - 1994 auf 300 000.
 
 

Wirkung:

Der Effekt der hauptsächlich in illegalen Labors in den Niederlanden und in Polen für we nige Pfennige pro Stück hergestellten Droge ist noch nicht vollständig geklärt. Ecstasy regt die Produktion von Botenstoffen im Gehirn an:

Die Wirkung von Ecstasy hält rund fünf Stunden an und innerhalb von zwei Tagen baut der Körper die Substanz ab, Erst nach sechs Wochen Abstinenz spüren die Konsumenten wieder die volle Wirkung einer weiteren Dosis.   Gefahren:

In Großbritanien sterben jährlich rund 20 Ecstasy Konsumenten an Hitzschlag. In Deutschland waren bis 1995 zwei Todesfälle bekannt.


Auswirkungen: